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Ein Unglück kommt selten allein, wer kennt das nicht. Mir tun die Japaner wirklich leid. Dieses Volk hat in den letzten Jahrzehnten soviel hinnehmen müssen. Nun erst ein Erdbeben, ein Tsunami und noch die Katastrophe in Fukushima. Das alles innerhalb von einem Tag. Was mich besonders beeindruckt, auch in diesen Unglückzeiten kommt von den Japanern immer noch Anstand und Demut mit den Nachrichten. Wie dieses Volk mit dieser Situtation immer noch mit Geduld ihr Schicksal meistert, meine Hochachtung.
Allein das muß uns, die wir kaum solche Katastrophen (die jährlichen Überschwemmungen nehmen sich dagegen wie Peanuts aus) seit dem 2. Weltkrieg kennen, zur Umkehr der Atompolitik bewegen. Auch in Deutschland gibt es Erdbebengebiete. Es gibt Vulkane die erst nach 450 Jahren wieder aufgebrochen sind. Niemand kann vorhersagen wann und ob es passiert. Aber es ist möglich. Begriffe wie “Restrisiko” darf es im Zusammenhang mit Atomreaktoren nicht mehr geben. Will man sie betreiben müssen sie wirklich sicher sein. Solange das Wort “Restrisiko” in diesem Zusammenhang noch fallen muß, dürfen keine mehr gebaut werden. Es wird schon sehr teuer die bestehenden überhaupt stillzulegen, den Abfall so zu vergraben daß er keinen Schaden mehr anrichtet und die Atommailer zurück zu bauen. Diese Kosten rechnet niemand wirklch dazu wenn er über den ach so billigen Atomstrom spricht. Die 3 Affen müssen bei dem Thema ausgedient haben.
Warum habe ich aber nur das Gefühl das es wie nach Tschernobyl sein wird? Man hats vergessen und das Atomgift weiter verbreitet statt sich Gedanken zu machen wie man Strom ohne Atom gewinnen kann. In grossen Dimensionen. Dabei ist mit Sicherheit nicht unmöglich kleine Stromnetze auf kommunaler Ebene zu bauen und private und öffentliche Netze zu verbinden. Aber diese Gedankengänge sind im Atomstrom wohl schon verstrahlt. Vielleicht kommen diese wenigstens nach dieser Halbwertszeit von Fukushima zurück. Eine Laufzeitverlängerung ist jedenfalls menschenverachtend, abgesehen davon daß ein mühsam errungener Kompromiß zum Atomausstieg einfach weggewischt worden ist. Die Menschen wußten schon warum sie gegen Atomstrom demonstriert haben.
Und gegen Krieg. Ein verrückter Diktator mit einem Atomkraftwerk, auch eine Kombination mit einem nicht kalkulierbarem “Restrisiko”. Risiko bleibt Risiko, kommt wohl drauf an wie gross der “Rest” ist.

Bei den Armutszeugnissen die sich diese derzeitige Regierung bezogen auf die Armen in Deutschland gerade selbst ausstellt, ist mir eines klar geworden. Wer braucht eigentlich Leiharbeiter? Eine Firma die Personalbedarf hat, muss diesen auch entsprechend managen. Sei es kurzfristig die Produktion oder die Dienstleistungen zu erhöhen, Überstunden abzufangen oder Aufträge zu bekommen. Das Arbeitsrecht stellt dafür viele Möglichkeiten zur Verfügung. Angefangen von zeitlich begrenzten Arbeitsverträgen, Aushilfsjobs etc. Wenn eine Firma zusätzlich Arbeitskräfte braucht weiß diese das im Normalfall. Sie weiß auch wann Produktionsspitzen anfallen und hat normalerweise eine ordentliche Personalabteilung. Wozu dann diesen modernen Sklavenhandel? Der ist für Lohndrückerei gut, das ist aber auch das einzige. Diese moderne Sklaverei zahlt die Allgemeinheit weil viele Arbeitnehmer davon nicht leben können und zusätzlich Sozialleistungen brauchen. Sie gehört abgeschafft und das “Vermittlungsmanagment” der Jobcenter gehört so verbessert, daß auch Leute für Produktionsspitzen kurzfristig vermittelt werden können.
Und wenn es diese Leiharbeit geben muss, dann muss es auch einen Mindestlohn geben. Alles andere ist Politik auf Kosten der Allgemeinheit und nicht umgekehrt wie es sein sollte.
Ein Leiharbeiter der länger als ein halbes Jahr an eine Firma “verliehen” wird, hätte auch durchaus mit einem ordentlichen Lohn dieser Firma gedient.

Eine junge Frau mit 23 Jahren, sexy und attraktiv, verstirbt an einem Herzversagen. Sie wollte sich einer Brustvergrößerung unterziehen. Ihre 6. Operation dieser Art. Ein junges Leben wird vermarktet, zurecht operiert für das Leben im erotischen Entertainment. Ich nenne hier nicht ihren wirklichen Namen, ich denke wenigstens nach dem Tod sollte sie wirklich sie selbst sein dürfen. Den Angehörigen spreche ich mein Beileid aus. So jung sollte niemand sterben müssen.

Es wirft allerdings einige fragwürdige Sichtweisen auf. Im Unterhaltungsbereich zu bestehen ist wirklich nicht einfach. Aber muß es hier auch immer höher und weiter sein? Müssen sich junge Frauen zu Tode hungern, sich Brustvergrößerungen unterziehen, sich die Füße fürs Leben verderben nur um im Showbiz bestehen zu können?
Für mich ist dieser Tod eine Mahnung. Eine Mahnung an all diejenigen, welche Kunst und Unterhaltung derartig pervertieren, daß junge Leute ihr Leben riskieren um vermarktet zu werden. Schönheitsoperationen haben ihren Sinn. Und zwar dann wenn durch Unfall, angeborene Missbildungen und andere Ereignisse eine äußerliche Entstellung vorhanden ist, die mit dem chirurgischen Messer zu beheben ist. Aber für die Einschaltquote und die Geldbörse der Entertainment- und Kosmetikindustrie?

Der EU-Gerichtshof hat die Praxis der Sicherungsverwahrung in Deutschland erneut gerügt.

Bei dem Thema Sexualstraftaten liest man immer wieder gleiche Kommentare. Rübe ab, Schniedel ab, Todesstrafe etc. Völlig verständlich aus der Sicht der Opfer, aber nicht aus der Sicht eines normal rechtsstaatlich denkenden Menschen. SV ist eine Präventivmaßnahme gegen voraussichtliche Rückfälligkeit bei besonders gewaltbereiten Menschen. Und es ist egal ob es sich dabei um Sexualstraftaten handelt oder Gewalt ohne sexuelle Motive. Diese gibt es auch, aber diese haben offensichtlich weniger Probleme mit der Rehabilitation. Warum eigentlich? Gewalt ist abscheulich, aber diese entsteht nicht plötzlich, sie entsteht schleichend im Rahmen der persönlichen Entwicklung im persönlichen Umfeld. Jemandem der seine Frau halb tot, oder auch tot, prügelt werden mehr Chancen eingeräumt als jemandem der Gewalt mit seiner sexuellen Neigung vereint. Aber verletzt ist verletzt und tot ist nun mal tot. Gewaltopfer ohne sexuellen Hintergrund sind genauso geschädigt wie die Opfer mit sexuellem Hintergrund. Auch diese Täter sind hoch rückfallgefährdet und die Gewalt richtet sich so gut wie immer gegen Schwächere. Hier ist es an jedem sich selbst zu hinterfragen wieviel Gewalt er produziert und wieviel davon auf andere rüber schwappt. Sexuell verklemmte, nicht aufgeklärte und mit Prügel erzogene Menschen haben ein höheres Gewaltpotential. Das ist Fakt. Hier ist einiges an Prävention möglich. Aber machen wir uns nichts vor, solange noch Babys in Familien verhungern, solange noch Väter ihre Kinder missbrauchen, solange jeder wegschaut bis Gewalt eskaliert, solange sich jemand nur um die Nachbarn schert wenn es ihnen gut geht, und solange alle nur ihren “Spaß” haben, wird es noch schlimmer werden. Die normale soziale Kontrolle funktioniert schon lange nicht mehr. Deshalb ist auch ziemlich egal was ein EU-Gerichtshof sagt. Menschlicher wird dadurch nichts, das muß auf dem Boden anfangen, auf dem Gewalt gesät und behandelt wird. Wir können zum Mond fliegen, aber einen jungen sexuell oder anders mental fehlgeleiteten Menschen lassen wir ziehen bis er die Gewaltsaat erntet. Daran wird kein Arbeitslager, keine Todesstrafe, keine “humane Sicherungsverwahrung” und keine andere gewalttätige Antwort etwas ändern.

Wurde von yahoo.de berichtet. Nun bin ich nicht der konservativen Ecke sonderlich zugeneigt, aber da hat die Frau doch mal Recht. Aber leider wird es niemanden davon abhalten seine privaten Klorollen ins Netz zu stellen.
Die Zeiten haben sich geändert, das Informationszeitalter ist angebrochen. Bei denen das noch nicht wirklich angekommen ist, wird dieser Ruf nach Beachtung des Datenschutzes wohl noch verhallen. Persönliche Daten sind in diesem Zeitalter das teuerste Gut. Die Grundlage vieler Geschäftstätigkeiten im Provisions- und Werbebereich. Das ist nicht erst seit heute so, aber noch nie waren sie so wertvoll. Schneller Zugriff auf Verkaufsprofile, schneller Absatz von Produkten. Seien sie auch noch so bescheuert und wertlos. E-Mail-Listen mit verifizierten Daten sind wertvoll. Jede Adresse hat ihren Wert. Davon werden Profile erstellt und Absatzmärkte berechnet.
Das an sich ist eigentlich nichts schlimmes. Wenn denn die Leute, die ihre persönlichen Daten kritiklos rausrücken, deren Wert auch kennen würden. Aber sie lassen sich mit kostenlos Versprechungen ihre Privatsphäre abkaufen. Man erkennt diesen Wert eben auf den ersten Blick nicht. Daher ist es so einfach an viele Daten zu kommen, die man sonst tatsächlich nur beim Einwohnermeldeamt bekommt. Aber privat schleudern diese Nutzer noch viel mehr privates in die Medienwelt was eigentlich niemanden etwas angeht, außer tatsächlich die Familie oder gute Freunde.
Denn die findet man nicht im Follow-Ordner, die findet man immer noch in der persönlichen Nähe, im persönlichen beruflichen und privaten Umfeld. Wieviel wirkliche Freunde hat man im Schnitt? Die meisten werden froh sein ein oder zwei echte Freunde zu haben.
Aber vielleicht haben sich die Begrifflichkeiten auch hier inzwischen verschoben. Vielleicht sind viele Online-Kontakte berauschender als ein gutes Gespräch mit den realen Lebensbegleitern bei einem Glas Wein. Meine Welt ist das mit dem Facebook Getue jedenfalls nicht. Der Begriff von der informellen Selbstbestimmung muß noch mit einigem Leben gefüllt werden.

Da haben mal wieder viele Blinde von Farben diskutiert. Eine Frau Merkel, die wohl keine Kinder mehr bekommen wird, und ein Lager welches sich bei wissenschaftlichen Fragen auf irgendwelche Glaubensfragen zurückzieht.
Bei der PID geht es darum, ob bei einer künstlichen Befruchtung geprüft werden darf ob das Ei, welches in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll, gesund ist. Die Mehrheit der CDU möchte das nicht.
Bei aller Freundschaft und Verständnis für Glaubensfragen, egal welcher Religion, aber das geht mir als Frau zu weit. Es geht diesen Klerus nun wirklich nichts an. Wenn ich mir als Frau die Prozedur der künstlichen Befruchtung antue, dann mit Sicherheit nicht um ein behindertes Kind zu bekommen. Wenn es doch die Möglichkeit gibt, vorher zu prüfen ob schwere Erbkrankheiten vorliegen, will ich diese Möglichkeit selbstverständlich nutzen. Ich muß es ja nicht, und andere auch nicht. Es zwingt doch niemand eine Frau vorher zu prüfen ob sie sich einem Leben mit einem, oder mehreren, behinderten Kindern verschreibt. Aber wenn es diese wissenschaftliche Möglichkeit gibt, kann mir keine Grundsatzglaubensfrage von Leuten die an etwas anderes glauben, vorschreiben, was ich tun soll. Diese Leute müssen doch das Kind nicht bekommen und unterhalten.
Und ich muß als Frau nicht an Gott und Kirche glauben. Auch mir als Frau steht das verfassungsmäßge Recht auf Glaubensfreiheit zu. Da lasse ich mir von klerikal verklärten Weltbildern nicht vorschreiben ob ich, wie ich und welche Kinder ich bekommen muß, wenn es die wissenschaftlich sichere Methode gibt, zu entscheiden ob ich ein gesundes Ei eingepflanzt bekomme.

Ach manchmal ist es einfach nett sich die Meldungen des Tages nebeneinander anzusehen. Das wird der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds vom US-Magazin “People” zum erotischsten Mann der Welt gekürt und Heidi Klum fällt mit einem Outfit auf, welchen manchen nicht gefällt. Was haben wir denn da? Eine Powerfrau die sich einfach mal nicht, in den Augen der exkribischen Kolummnisten, so trendy oder passend kleidet und dann einen, zugegeben wirklich gut aussehenden, Mann der wegen seinem Sixpack-Bauch gekürt wird. Der nebenbei auch noch mit der erotischsten Frau eines Jahres verheiratet ist. Womit mal wieder Ideale festgelegt wurden, die wohl nur die Mode- und Kosmetikwelt wirklich interessieren. Jeder möchte natürlich chic aussehen, als trendy gelten und eine erotische Ausstrahlung haben. Aber wenn man tatsächlich nur diese Probleme hat, kann die Welt ja sein wie sie will. Zumindest hat man dann ein gutes Körpergefühl und das wirkt sich auch auf den Alltag aus. Wer sich gut fühlt, arbeitet besser und kann der Modewelt wieder ein bischen was vom Einkommen “spenden” :) .

Ja, chic, endlich kann man wieder schön polariseiren. Der Feminismus sei überholt (Schroeder) und Alice Schwarzer verneint das selbstverständlich. Wer hätte etwas anderes erwartet? Wer hätte auch nicht die Reaktionen von Links und Rechts erwartet?
Für überholt halte ich den Feminismus nicht. Er hat solange seine Berechtigung wie es Frauenhäuser und Diskussionen über Frauenquoten gibt. Es sollte sich nur endlich eine Definintion herausbilden die der Realität gerecht wird. So ein Schwachsinn wie etwa daß die männliche Sexualität die Unterdrückung der Frau beinhaltet, oder Männer automatisch einfach die Frau beherrschen wollen, sollte sich aus diesem Zusammenhang langsam verabschieden. Es hat nichts mit Feminismus zu tun, den Frauen vorschreiben zu wollen was sie zu empfinden haben, wie sie zu leben haben oder wie sie ihre Partner sehen sollen. Das sind zuviele Kämpfe an verschiedenen Fronten. Wenn die gesellschaftlichen Fakten so aussehen, daß niemand mehr darüber diskutieren muß, ob die Entlohnung für Frauen niedriger sein kann und daß Frauen mit Kindern genauso ihre Berufstätigkeit weiter führen können, ist dem Feminismus genug getan. Alles andere ist Bevormundung und führt nur dazu daß Frauen zwei Herren müssen. Der angeblichen Emanzipation und der eigenen Verwirklichung.
Die gesellschaftlichen Bedingungen müssen für beide Geschlechter wirklich gleich sein. Das braucht noch einige Zeit. Aber dazu müssen die Frauen auch selbst etwas tun, und sich nicht auf andere Frauen verlassen, die das Heil im Feminismus versprechen.
Es fällt auf, es äußern sich so gut wie immer Frauen zum Thema Feminismus, welche im Alltag wohl kaum Probleme damit haben, denn sie leben von dem Thema.

Angeblich soll der Prozess um Kachelmann noch bis ins nächste Jahr dauern. Auch wenn ich bis jetzt mit einen gewissen Desinteresse diese Nachrichten rum diesen Vergewaltigungsprozeß wahrgenommen habe, wundert mich so eine Meldung schon. Wem soll dieses ganze Theater dienen? Wem hält die Justiz da eigentlich den Steigbügel? Ist jeder Prozess um Gewalt gegen Frauen so langwierig oder nur solche bei denen Fernsehmoderatoren beteiligt sind? In meinen Augen wird hier auf Kosten von Frauen ein gewaltiger Medienzirkus inszeniert, welcher weder dem Opfer noch dem Angeklagten dient. Das Opfer welches beharrlich bei ihren, ob nun für wen auch immer glaubwürdig oder nicht erscheinenden, Aussagen bleibt, hat weniger von dem ganzen Verfahren. Ist es zu Ende, mit welchem Ausgang auch immer, Kachelmann wird genug mit seiner Geschichte verdienen. Der Frau, wird er nun mangels Beweisen, oder aus anderen Gründen, freigesprochen, bleibt immer noch ein fader Beigeschmack. Hat sie vielleicht doch gelogen? Oder doch Kachelmann? Man kann es drehen und wenden wie man will. Letztendlich, wird der Moderator nicht verurteilt, wird das ein mentaler Rückschlag für Frauen die jemals einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind.
Ob das wirklich im öffentlichen Interesse liegt?

[Update 30.11.2010]
Kachelmanns Anwalt hat das Handtuch geworfen. Warum tut ein Anwalt sowas? Ahnung hat niemand, er hat nichts dazu gesagt. Aber irgendwo erinnert mich dieser Prozess nun an eine Liveshow. Der Auftritt findet zwar nur nach Gerichtstermin statt und die Sendezeit ist kürzer als im Wetterbericht, aber mit echter ernster Wahrheitsfindung hat das in meinen Augen nichts mehr zu tun. Also nehme ich diesen Prozess als das was es wohl sein soll, Entertainment. Dieser Moderator schafft es doch tatsächlich aus einer ernsten Angelegenheit eine Showtime zu produzieren. Es ist am Gericht das zu unterbinden, denn mit diesem Eindruck wird Gewalt in Beziehungen verharmlost.

Die aktuelle Diskussion um ein Bildungspaket für Arme macht traurig. Dachte ich doch immer es sei egal ob arm oder reich, in Deutschland hat jeder die gleichen Chancen auf Bildung und Ausbildung. Das dieses wohl nicht so ist, ist ja zumindest in die Köpfe der Konservativen gedrungen. Aber das scheint wohl auch alles zu sein. Was soll das Gesabbel von Bildungspaket? Die Schulen und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche haben so gestaltet zu sein, daß jeder seine Chance bekommt. Wäre dieses so, brauchte man keine Diskussion um Bildungspakete oder besondere Armenausweise um Vereine und andere soziale Maßnahmen zu finanzieren. Was ist aus der Intention gleiche Chancen für alle geworden? Neben den Nachrichten über die Gewinne der Stromkonzerne machen sich gesonderte Armenbildungspakete wirklich alles andere als gut. Diese Konzerne können ihre Gewinne einfahren weil die Armen ihre überhöhten Preise zahlen müssen und so noch weniger Geld für Bildung haben. Diese Umstände gebühren doch wohl eher einem Schwellenland der 3. Welt als einer sozialen Marktwirtschaft. Was haben hier für politische Intentionen Einzug gehalten?