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verteidigt ihren Vorstoss für Websperren.
Ja, muss sie ja wohl, sonst hätten ihre Verlautbarungen wohl wenig Sinn.
Allerdings frage ich mich immer wieder warum gerade weibliche Politiker mit diesem Unsinn um die Ecke kommen. Wir leben in einem demokratischen Staat. Dieser Staat sichert unantastbare Grundrechte zu. Diese Grundrechte haben selbstverständlich auch Kinder.
Und missbrauchte Kinder haben ein Recht darauf dass Bilder und Videos von diesem Missbrauch, falls sie im Netz kursieren, gelöscht werden. Die Betonung liegt auf gelöscht, nicht auf versteckt. Wenn diesen Leuten die Kinder doch so wichtig sind, warum gibt es keine Vorstösse auf internationale Abkommen, dass solche Dateien sofort und ohne Umwege gelöscht werden können. Dazu braucht man keine Websperren, im Gegenteil.
Mit welcher Logik wird denn hier vorgegangen? Wenn eine Seite bekannt ist, wird sie weiter geduldet, aber mit einem Sichtschutz? Was ist denn das für ein Verständnis von Kinderschutz? Was man nicht sieht, passiert auch nicht?
Ich betrachte das als eine Verletzung der Grundrechte von Kindern. Und damit ist das ein reiner Täterschutz, aber kein Schutz für die missbrauchten Kinder. Denn diese haben einen Anspruch darauf, dass diese Bilder sofort und ohne Umwege gelöscht sind.
Dafür müssen Möglichkeiten geschaffen werden, sofort und ohne Umwege löschbar und Punkt. Alles andere ist Profilierung auf Kosten der missbrauchten Kinder.

Letztes Jahr wurde weniger für gemeinnützige Organisationen gespendet. Insgesamt 65 Millionen Euro weniger als im Jahr davor, veröffentlichte der deutsche Spendenrat. Dieses sei auf die allgemeine Krise einerseits und auf den Verzicht von Spendenbriefen zurück zu führen. Diese Spendenbriefe werden von den Organisationen versendet um auf die Spendenmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Einige Organisationen haben das Versenden dieser Briefe eingeschränkt, um mehr Geld für die Leistungen an Bedüftige zu haben.
Da müsste man eigentlich verifizieren, denke ich. Gibt es heute doch mehr Möglichkeiten als durch Briefe an Spenden zu kommen. Dass die Kirche weniger “abbekommen” hat, wundert mich persönlich nicht. Wer will schon Missbrauch und Dekadenz unterstützen. Da erscheint eine Spende direkt an ein Hospitz oder andere kirchliche Einrichtungen wohl angebrachter.
Insgesamt betrachtet ist mein Vertrauen in die Hilfsorganisationen zumindest nicht gestiegen. Denkt man zum Beispiel an Vereinigungen denen die “Spendenfähigkeit” durch den deutschen Spendenrat aberkannt worden ist, diese aber immer noch öffentliich agieren als wären sie der Heilsbringer. Wie z. B. die “deutsche Kinderhilfe”.
Wohlklingende Namen sind oft doch nur Schall und Rauch.

Ha, Facebook heisst, frei übersetzt, Gesichtsbuch.
Die Stiftung Warentest hat Testergebnisse von diversen Internetplattformen veröffenlicht. Getestet wurden Datensicherheit und der Umgang mit persönlichen Daten. Während die inländischen Anbieter ganz gut weg gekommen sind, hagelt es bei Anbietern wie Facebook herbe Kritik. Aus meiner Sicht auch berechtigt. Bei Facebook unterschreibt man quasi den Ausverkauf nicht nur seiner persönlichen Daten, sondern gleich die der Bilder und andere Inhalte, die dort auf deren Server lagern, mit. Man verkauft also quasi sein Gesicht und der Buchmacher kann damit machen was er will. Man hats ja unterschrieben.
Dieser “Trend” im Netz quasi einen Datenstriptease hinzulegen, hat also auch seine Tücken und zeigt wie wahr es bleibt sich seine Freunde gut auszusuchen.
Junge Leute suchen immer neue Leute aus denen Freunde werden könnne, das ist normal. Feiern und Lebensfreude gottseidank auch, trotzdem sollte man aufpassen welche Fotos und Daten von einem selbst irgendwo im Netz hängen und wer mit den Fotos und Videos was anfangen darf. Sobald man Rechte an persönlichen Daten, Texten, Fotos und Videos abgibt, können andere Leute, die kein Interesse an einer persönlichen Freundschaft haben, damit viel Unfug anfangen, welcher u. U. schaden kann.
Bei aller Freude über “viele Freunde” sollte man sein Hirn nicht gleich mit verkaufen.

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