Archiv für die Kategorie „Pressespiegel“
Der EU-Gerichtshof hat die Praxis der Sicherungsverwahrung in Deutschland erneut gerügt.
Bei dem Thema Sexualstraftaten liest man immer wieder gleiche Kommentare. Rübe ab, Schniedel ab, Todesstrafe etc. Völlig verständlich aus der Sicht der Opfer, aber nicht aus der Sicht eines normal rechtsstaatlich denkenden Menschen. SV ist eine Präventivmaßnahme gegen voraussichtliche Rückfälligkeit bei besonders gewaltbereiten Menschen. Und es ist egal ob es sich dabei um Sexualstraftaten handelt oder Gewalt ohne sexuelle Motive. Diese gibt es auch, aber diese haben offensichtlich weniger Probleme mit der Rehabilitation. Warum eigentlich? Gewalt ist abscheulich, aber diese entsteht nicht plötzlich, sie entsteht schleichend im Rahmen der persönlichen Entwicklung im persönlichen Umfeld. Jemandem der seine Frau halb tot, oder auch tot, prügelt werden mehr Chancen eingeräumt als jemandem der Gewalt mit seiner sexuellen Neigung vereint. Aber verletzt ist verletzt und tot ist nun mal tot. Gewaltopfer ohne sexuellen Hintergrund sind genauso geschädigt wie die Opfer mit sexuellem Hintergrund. Auch diese Täter sind hoch rückfallgefährdet und die Gewalt richtet sich so gut wie immer gegen Schwächere. Hier ist es an jedem sich selbst zu hinterfragen wieviel Gewalt er produziert und wieviel davon auf andere rüber schwappt. Sexuell verklemmte, nicht aufgeklärte und mit Prügel erzogene Menschen haben ein höheres Gewaltpotential. Das ist Fakt. Hier ist einiges an Prävention möglich. Aber machen wir uns nichts vor, solange noch Babys in Familien verhungern, solange noch Väter ihre Kinder missbrauchen, solange jeder wegschaut bis Gewalt eskaliert, solange sich jemand nur um die Nachbarn schert wenn es ihnen gut geht, und solange alle nur ihren “Spaß” haben, wird es noch schlimmer werden. Die normale soziale Kontrolle funktioniert schon lange nicht mehr. Deshalb ist auch ziemlich egal was ein EU-Gerichtshof sagt. Menschlicher wird dadurch nichts, das muß auf dem Boden anfangen, auf dem Gewalt gesät und behandelt wird. Wir können zum Mond fliegen, aber einen jungen sexuell oder anders mental fehlgeleiteten Menschen lassen wir ziehen bis er die Gewaltsaat erntet. Daran wird kein Arbeitslager, keine Todesstrafe, keine “humane Sicherungsverwahrung” und keine andere gewalttätige Antwort etwas ändern.
Ach manchmal ist es einfach nett sich die Meldungen des Tages nebeneinander anzusehen. Das wird der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds vom US-Magazin “People” zum erotischsten Mann der Welt gekürt und Heidi Klum fällt mit einem Outfit auf, welchen manchen nicht gefällt. Was haben wir denn da? Eine Powerfrau die sich einfach mal nicht, in den Augen der exkribischen Kolummnisten, so trendy oder passend kleidet und dann einen, zugegeben wirklich gut aussehenden, Mann der wegen seinem Sixpack-Bauch gekürt wird. Der nebenbei auch noch mit der erotischsten Frau eines Jahres verheiratet ist. Womit mal wieder Ideale festgelegt wurden, die wohl nur die Mode- und Kosmetikwelt wirklich interessieren. Jeder möchte natürlich chic aussehen, als trendy gelten und eine erotische Ausstrahlung haben. Aber wenn man tatsächlich nur diese Probleme hat, kann die Welt ja sein wie sie will. Zumindest hat man dann ein gutes Körpergefühl und das wirkt sich auch auf den Alltag aus. Wer sich gut fühlt, arbeitet besser und kann der Modewelt wieder ein bischen was vom Einkommen “spenden”
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Ja, chic, endlich kann man wieder schön polariseiren. Der Feminismus sei überholt (Schroeder) und Alice Schwarzer verneint das selbstverständlich. Wer hätte etwas anderes erwartet? Wer hätte auch nicht die Reaktionen von Links und Rechts erwartet?
Für überholt halte ich den Feminismus nicht. Er hat solange seine Berechtigung wie es Frauenhäuser und Diskussionen über Frauenquoten gibt. Es sollte sich nur endlich eine Definintion herausbilden die der Realität gerecht wird. So ein Schwachsinn wie etwa daß die männliche Sexualität die Unterdrückung der Frau beinhaltet, oder Männer automatisch einfach die Frau beherrschen wollen, sollte sich aus diesem Zusammenhang langsam verabschieden. Es hat nichts mit Feminismus zu tun, den Frauen vorschreiben zu wollen was sie zu empfinden haben, wie sie zu leben haben oder wie sie ihre Partner sehen sollen. Das sind zuviele Kämpfe an verschiedenen Fronten. Wenn die gesellschaftlichen Fakten so aussehen, daß niemand mehr darüber diskutieren muß, ob die Entlohnung für Frauen niedriger sein kann und daß Frauen mit Kindern genauso ihre Berufstätigkeit weiter führen können, ist dem Feminismus genug getan. Alles andere ist Bevormundung und führt nur dazu daß Frauen zwei Herren müssen. Der angeblichen Emanzipation und der eigenen Verwirklichung.
Die gesellschaftlichen Bedingungen müssen für beide Geschlechter wirklich gleich sein. Das braucht noch einige Zeit. Aber dazu müssen die Frauen auch selbst etwas tun, und sich nicht auf andere Frauen verlassen, die das Heil im Feminismus versprechen.
Es fällt auf, es äußern sich so gut wie immer Frauen zum Thema Feminismus, welche im Alltag wohl kaum Probleme damit haben, denn sie leben von dem Thema.
Angeblich soll der Prozess um Kachelmann noch bis ins nächste Jahr dauern. Auch wenn ich bis jetzt mit einen gewissen Desinteresse diese Nachrichten rum diesen Vergewaltigungsprozeß wahrgenommen habe, wundert mich so eine Meldung schon. Wem soll dieses ganze Theater dienen? Wem hält die Justiz da eigentlich den Steigbügel? Ist jeder Prozess um Gewalt gegen Frauen so langwierig oder nur solche bei denen Fernsehmoderatoren beteiligt sind? In meinen Augen wird hier auf Kosten von Frauen ein gewaltiger Medienzirkus inszeniert, welcher weder dem Opfer noch dem Angeklagten dient. Das Opfer welches beharrlich bei ihren, ob nun für wen auch immer glaubwürdig oder nicht erscheinenden, Aussagen bleibt, hat weniger von dem ganzen Verfahren. Ist es zu Ende, mit welchem Ausgang auch immer, Kachelmann wird genug mit seiner Geschichte verdienen. Der Frau, wird er nun mangels Beweisen, oder aus anderen Gründen, freigesprochen, bleibt immer noch ein fader Beigeschmack. Hat sie vielleicht doch gelogen? Oder doch Kachelmann? Man kann es drehen und wenden wie man will. Letztendlich, wird der Moderator nicht verurteilt, wird das ein mentaler Rückschlag für Frauen die jemals einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind.
Ob das wirklich im öffentlichen Interesse liegt?
[Update 30.11.2010]
Kachelmanns Anwalt hat das Handtuch geworfen. Warum tut ein Anwalt sowas? Ahnung hat niemand, er hat nichts dazu gesagt. Aber irgendwo erinnert mich dieser Prozess nun an eine Liveshow. Der Auftritt findet zwar nur nach Gerichtstermin statt und die Sendezeit ist kürzer als im Wetterbericht, aber mit echter ernster Wahrheitsfindung hat das in meinen Augen nichts mehr zu tun. Also nehme ich diesen Prozess als das was es wohl sein soll, Entertainment. Dieser Moderator schafft es doch tatsächlich aus einer ernsten Angelegenheit eine Showtime zu produzieren. Es ist am Gericht das zu unterbinden, denn mit diesem Eindruck wird Gewalt in Beziehungen verharmlost.
Die aktuelle Diskussion um ein Bildungspaket für Arme macht traurig. Dachte ich doch immer es sei egal ob arm oder reich, in Deutschland hat jeder die gleichen Chancen auf Bildung und Ausbildung. Das dieses wohl nicht so ist, ist ja zumindest in die Köpfe der Konservativen gedrungen. Aber das scheint wohl auch alles zu sein. Was soll das Gesabbel von Bildungspaket? Die Schulen und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche haben so gestaltet zu sein, daß jeder seine Chance bekommt. Wäre dieses so, brauchte man keine Diskussion um Bildungspakete oder besondere Armenausweise um Vereine und andere soziale Maßnahmen zu finanzieren. Was ist aus der Intention gleiche Chancen für alle geworden? Neben den Nachrichten über die Gewinne der Stromkonzerne machen sich gesonderte Armenbildungspakete wirklich alles andere als gut. Diese Konzerne können ihre Gewinne einfahren weil die Armen ihre überhöhten Preise zahlen müssen und so noch weniger Geld für Bildung haben. Diese Umstände gebühren doch wohl eher einem Schwellenland der 3. Welt als einer sozialen Marktwirtschaft. Was haben hier für politische Intentionen Einzug gehalten?
Nun hat diese Regierung es doch wieder geschafft ihre Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Bei den Zahlen die in diesem Zusammenhang genannt wurden, fällt mir eines auf. Es geht um 6,4 Millionen Hilfeempfänger, Arbeitslos sind aber so um die 3,5 Millionen Menschen. Sind der Rest etwa Leute die nicht genug Rente bekommen oder für einen Hungerlohn arbeiten, der unter dem Hungersatz liegt? Also geht es dabei auch um Leute die ihr ganzes Leben geschuftet haben, bis zur Invalidität gearbeitet haben,die in unterbezahlten Jobs ihr Leben fristen müssen oder Frauen und Männer die keine Arbeit bekommen eben weil sie Kinder haben.
Nun darf der Rentner sich kein Glas Rotwein mehr gönnen oder seine Abendzigarre rauchen, die Regierung will das er gesund lebt. Abgesehen davon, daß auch der bisherige Satz das zwar vorgesehen hat, aber es sich sowieso nicht wirklich jemand leisten konnte.
Das extra für Arme ein Bildungspaket aufgelegt werden muß, sagt ja eigentlich schon genug. Und die Zahlen welche Kinder aus welchen Schichten den höheren Bildungsweg einschlagen können, auch.
Das Bildungspaket hat in der Sparte Sozial- und Arbeitslosengeld nichts verloren. Schulbildung hat für alle da zu sein und nicht etwa die Intention “Ach, für die Armen tun wir ja auch was”. Als ob das deutsche Bildungssystem bisher so gut war, daß alle gleiche Chancen hätten, oder gehabt hätten. Daran wird ein Butterbrot extra für die Armen nichts ändern.
Abzocke in Kontaktmaerkten geschieht nicht nur durch überteuerte Angebote diverser Webseiten, es geschieht auch durch organisierte Cliquen, wie die, eigentlich seit Jahren bekannte, Nigeria Connection. Da werden Frauen kontaktiert, umgarnt und hofiert bis eine Bindung enstanden ist. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat dann der vermeintliche Traumpartner Pech im Leben. Man klaut ihm die Kreditkarte, man raubt ihn aus, er verliert Geld bei einer Börsentransaktion und noch viele andere Dinge die einem “reichen Mann” so passieren können. Die so kontaktierten Frauen werden dann angebettelt ihnen zu “helfen”, und überweisen teilweise sehr viel Geld. Da die betreffenden Frauen meist nicht die einzigen Kontakte sind, die so “gepflegt” werden, kann es sein, daß der Scheinpartner gleich von mehreren Frauen Geld angewiesen bekommt. Und, glaubt man den Berichten in den Nachrichten, es handelt sich teilweise um tausende bis millionen Euros.
Es hat sich inzwischen eine Selbsthilfegruppe der Opfer gegründet. Leider habe ich da noch keine weiteren Informationen. Reiche diese aber nach, oder eine der Leserinnen schreibt ihre Webadresse.
Das Geschäft mit der Liebe hat einige Fratzen, seien Sie auf der Hut.
Die dritte Dame hat Probleme, sie sei sabotiert worden. Diese Nachricht erschien heute auf de.lifestyle.yahoo.com. Huch, das ist aber schlimm. Mein erster Impuls “Hätte sie was vernünftiges gelernt”. Aber so einfach ist es wohl nicht. Dieses ganze Getöse um die Misswahlen und Wettbewerbssendungen öden mich an. Wie sie auch alle heißen, Next Top Modell, Deutschland sucht den Superstar oder Miss Heidekraut oder sonstwie. Wozu eigentlich? Die Mode- und Werbebranche braucht Futter zum vermarkten für ihre Produkte. So ganz nebenbei werden noch ein paar Schönheitsideale auserkoren, dafür müssen wieder neue Produktlinien geschaffen werden, damit die (sorry) dummen Hühner über den Laufsteg oder in einen Werbefilm auftreten dürfen und die Konsumentinnen natürlich voll überzeugt sind daß sie schöner sind, wenn sie diese erfundenen Ideale erfüllen und die passenden neuen Produkte mal gleich kaufen. Lange Wimpern sind schliesslich der Hit, und sicherlich wichtiger als eine vernünftige Berufsausbildung. Als Star lebt sichs doch scheinbar gut. Ironie on – Fein, daß es noch Ideale gibt. Ironie – off
Die Diskussion um das Buch eines deutschen Bundesvorstandes der deutschen Bundesbank Thilo Sarrazin ist nur ein Symptom für die ganze Verlogenheit und Doppelmoral die seit Jahrzehnten immer weiter um sich greift. Der Spruch “Filbingger mußte für viele gehen” hat heute noch so seine Relevanz in meinen Augen. Zwar nicht auf dem Hintergrund von einem Nazi-Deutschland, aber auf dem Hintergrund von “Tarnen, Täuschen und Verpi**en”.
Das wird mal eben der Ausstieg aus der Atomernergie einer Lobby geopfert, die schon seit Jahren den Strompreis künstlich hochhält und jedes Jahr erhöht. Da wird so mit Getreide gehandelt, daß arme Länder wieder am Rande einer Hungersnot schlindern, Gorleben wird als sicherer Salzstock gehandelt, obwohl es Gutachten gibt, welche das Gegenteil behaupten. Banken machen aus Gier Geschäfte die kleine Hausbesitzer in den Ruin treiben, der Steuerzahler darf diesen Hochmut und diese Arroganz bezahlen, nur damit einige wenige sich mit Luxusartikeln eindecken können.
Und wie aus dem Hut kommt da ein Sarrazin, der mal eben mit seinen nationalen Thesen ein Fass aufmacht, welches eigentlich genau in diese Schiene paßt. Nimmt man diese Beispiele bezogen auf die Geld- und Atomlobby sind diese durchaus stimmig. Lassen Sie doch den einfachen Bürger die Schuld an vielen Dingen ganz einfach zuweisen. Die armen sind sowieso dumm und die Mittelschicht kann weiter auf die doofen armen runterschauen. Auf irgend etwas muß man ja schliesslich stolz sein, wenn es schon nicht der Atomausstieg oder die gierigen Banken selbst sind.
Wer nun auf die Idee kommt, daß Sarrazin als Bundesbankbeamter, ein wenig von der Geldgierigkeit ablenken will, ist sicherlich nur einfach arm und dumm. Da macht es dann auch keinen Unterschied ob Tot durch Strahlung oder Strahlungsverbrennungen jemanden aus der Mittelschicht oder aus der Unterschicht trifft. Ob die Atom, bzw. Stromkonzerne dann behaupten die Leute hätten sich doch mit der berühmten Aktentasche über dem Kopf davor schützen können? Bezahlen müssen sie diese Schäden dann wohl auch nicht. Ihren Blutzoll haben sie dann schon mit der Atomsteuer gezahlt, oder?
zu Dingen, von denen Du offensichtlich nichts verstehst.
Worum geht es?
Eva Hermann, ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Buchautorin, äußerte sich zu den schrecklichen Ereignissen bei der Duisburger Love-Parade in etwa so:
Die Veranstaltung sei eine Folge der gesellschaftlichen Veränderungen seit 1968, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Beitrag. „Wer sich betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer die letzten Anstandsnormen feiernd und tanzend einstürzen lässt, und wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird, der ist nicht weit vom Abgrund entfernt.“
Die Autorin bezeichnete die Loveparade öffentlich
als „eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie“ bezeichnet. „Wer sich die Bilder der Loveparades aus den zurückliegenden Jahren ansieht, glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden“.
Welchen Abgrund könnte sie meinen?
Den Abgrund welcher sich auftut, wenn man sich mit der Frauenrolle in Kirche und Gesellschaft beschäftigt?
Den Abgrund von Public Viewings, an denen Millionen dem Fussball-Gott frönen.
Den Abgrund der “68er”, die ja an sovielen Entwicklungen angeblich Schuld sein sollen (Ein Bischof hat da vorgesprescht).
Den Abgrund angeblicher sexueller Ausschweifungen?
Den Abgrund konservativer Schulpolitik die Frauen mit ihren Kindern in die Sozialhilfe drücken, obwohl sie arbeiten wollen?
Es gibt soviele Abgründe konservativer Familien- und Frauenpolitik, daß dafür sicher ein privater Blog wie dieser nicht ausreichen wird.
Aber den schlimmsten Abgrund empfinde ich wenn Frauen ihren Geschlechtsgenossinnen ein Leben vorschreiben wollen.
Ihnen vorschreiben wollen, wie sie sich sexuell zu betätigen haben, ihre Kinder zu erziehen haben, ihr Leben zu meistern haben und ihre mentalen Einstellungen gefälligst der Familie an sich zu widmen haben.
Es scheint sich nicht viel geändert zu haben. Halten wir die wirklichen Stützen von Familie dumm und blöd, dann ist die Welt schon in Ordnung. Sprachrohre der Frauenbilder sind Frauen mit Kindermädchen und intellektuellem Anspruch.
Die wirklichen Heldinnen haben keine Zeit sich um Politik, ihren Beruf und politische Ämter zu kümmern.
Sie erziehen ihre Kinder allein, werden in die Sozialhilfe entlassen weil sie ihre Kinder zu versorgen haben.
Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, da braucht man eigentlich keine Parolen.
Fast die Hälfte aller Haushalte sind Single-Haushalte, mit und ohne Kinder. Die mit Kindern sind i.d.R. Frauen.
Fast die Hälfte aller Männer interessiert sich nicht mehr für seine Kinder nach Trennungen, zahlen auch nicht mehr.
Das System läßt es zu, daß sie sich erfolgreich vor Unterhaltszahlungen drücken können.
Verfolgt man diesen Gedanken zu Ende, muß man zu dem Schluß kommen, daß diese Männer für die aussichtslosen Lebenssituationen der Frauen, und somit der Familien, mit verantworlich sind.
Ein Frauenbild wie das von “Eva” wird dieser Situation wohl kaum gerecht. Denn dieses Frauenbild geht davon aus, daß Frauen Opferlämmer sind, die patriachalische Strukturen gefälligst zu ertragen haben, im Namen der Familie.
Im Namen der Familie in die Sozialhilfe, im Namen der Familie ein dummes Opferlamm während der Mann auf Jagd gehen kann, und seine Zeugungen den dummen Weibern überlassen kann. Schliesslich haben sie ja ihren ehelichen Pflichten genügt.
Diese Familienbilder sind überholt, sie werden dem Alltag nicht mehr gerecht.
Es sei denn man hat genug Kohle sich ein Au-Pair, eine Putzfrau und andere Hilfen leisten zu können.
Dazu muß man als Frau u. U. ja nur “richtig” heiraten.
Dann kann man von konservativen Weltbildern völlig ungehemmt Verhaltensregeln ableiten,
und Frauen das Gefühl lassen, oder geben, sie seien eben nur die Zuchtstuten der Nation die sich zu fügen haben.
Adam und Eva lassen grüßen.
