Wurde von yahoo.de berichtet. Nun bin ich nicht der konservativen Ecke sonderlich zugeneigt, aber da hat die Frau doch mal Recht. Aber leider wird es niemanden davon abhalten seine privaten Klorollen ins Netz zu stellen.
Die Zeiten haben sich geändert, das Informationszeitalter ist angebrochen. Bei denen das noch nicht wirklich angekommen ist, wird dieser Ruf nach Beachtung des Datenschutzes wohl noch verhallen. Persönliche Daten sind in diesem Zeitalter das teuerste Gut. Die Grundlage vieler Geschäftstätigkeiten im Provisions- und Werbebereich. Das ist nicht erst seit heute so, aber noch nie waren sie so wertvoll. Schneller Zugriff auf Verkaufsprofile, schneller Absatz von Produkten. Seien sie auch noch so bescheuert und wertlos. E-Mail-Listen mit verifizierten Daten sind wertvoll. Jede Adresse hat ihren Wert. Davon werden Profile erstellt und Absatzmärkte berechnet.
Das an sich ist eigentlich nichts schlimmes. Wenn denn die Leute, die ihre persönlichen Daten kritiklos rausrücken, deren Wert auch kennen würden. Aber sie lassen sich mit kostenlos Versprechungen ihre Privatsphäre abkaufen. Man erkennt diesen Wert eben auf den ersten Blick nicht. Daher ist es so einfach an viele Daten zu kommen, die man sonst tatsächlich nur beim Einwohnermeldeamt bekommt. Aber privat schleudern diese Nutzer noch viel mehr privates in die Medienwelt was eigentlich niemanden etwas angeht, außer tatsächlich die Familie oder gute Freunde.
Denn die findet man nicht im Follow-Ordner, die findet man immer noch in der persönlichen Nähe, im persönlichen beruflichen und privaten Umfeld. Wieviel wirkliche Freunde hat man im Schnitt? Die meisten werden froh sein ein oder zwei echte Freunde zu haben.
Aber vielleicht haben sich die Begrifflichkeiten auch hier inzwischen verschoben. Vielleicht sind viele Online-Kontakte berauschender als ein gutes Gespräch mit den realen Lebensbegleitern bei einem Glas Wein. Meine Welt ist das mit dem Facebook Getue jedenfalls nicht. Der Begriff von der informellen Selbstbestimmung muß noch mit einigem Leben gefüllt werden.

Da haben mal wieder viele Blinde von Farben diskutiert. Eine Frau Merkel, die wohl keine Kinder mehr bekommen wird, und ein Lager welches sich bei wissenschaftlichen Fragen auf irgendwelche Glaubensfragen zurückzieht.
Bei der PID geht es darum, ob bei einer künstlichen Befruchtung geprüft werden darf ob das Ei, welches in die Gebärmutter eingepflanzt werden soll, gesund ist. Die Mehrheit der CDU möchte das nicht.
Bei aller Freundschaft und Verständnis für Glaubensfragen, egal welcher Religion, aber das geht mir als Frau zu weit. Es geht diesen Klerus nun wirklich nichts an. Wenn ich mir als Frau die Prozedur der künstlichen Befruchtung antue, dann mit Sicherheit nicht um ein behindertes Kind zu bekommen. Wenn es doch die Möglichkeit gibt, vorher zu prüfen ob schwere Erbkrankheiten vorliegen, will ich diese Möglichkeit selbstverständlich nutzen. Ich muß es ja nicht, und andere auch nicht. Es zwingt doch niemand eine Frau vorher zu prüfen ob sie sich einem Leben mit einem, oder mehreren, behinderten Kindern verschreibt. Aber wenn es diese wissenschaftliche Möglichkeit gibt, kann mir keine Grundsatzglaubensfrage von Leuten die an etwas anderes glauben, vorschreiben, was ich tun soll. Diese Leute müssen doch das Kind nicht bekommen und unterhalten.
Und ich muß als Frau nicht an Gott und Kirche glauben. Auch mir als Frau steht das verfassungsmäßge Recht auf Glaubensfreiheit zu. Da lasse ich mir von klerikal verklärten Weltbildern nicht vorschreiben ob ich, wie ich und welche Kinder ich bekommen muß, wenn es die wissenschaftlich sichere Methode gibt, zu entscheiden ob ich ein gesundes Ei eingepflanzt bekomme.

Ach manchmal ist es einfach nett sich die Meldungen des Tages nebeneinander anzusehen. Das wird der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds vom US-Magazin “People” zum erotischsten Mann der Welt gekürt und Heidi Klum fällt mit einem Outfit auf, welchen manchen nicht gefällt. Was haben wir denn da? Eine Powerfrau die sich einfach mal nicht, in den Augen der exkribischen Kolummnisten, so trendy oder passend kleidet und dann einen, zugegeben wirklich gut aussehenden, Mann der wegen seinem Sixpack-Bauch gekürt wird. Der nebenbei auch noch mit der erotischsten Frau eines Jahres verheiratet ist. Womit mal wieder Ideale festgelegt wurden, die wohl nur die Mode- und Kosmetikwelt wirklich interessieren. Jeder möchte natürlich chic aussehen, als trendy gelten und eine erotische Ausstrahlung haben. Aber wenn man tatsächlich nur diese Probleme hat, kann die Welt ja sein wie sie will. Zumindest hat man dann ein gutes Körpergefühl und das wirkt sich auch auf den Alltag aus. Wer sich gut fühlt, arbeitet besser und kann der Modewelt wieder ein bischen was vom Einkommen “spenden” :) .

Ja, chic, endlich kann man wieder schön polariseiren. Der Feminismus sei überholt (Schroeder) und Alice Schwarzer verneint das selbstverständlich. Wer hätte etwas anderes erwartet? Wer hätte auch nicht die Reaktionen von Links und Rechts erwartet?
Für überholt halte ich den Feminismus nicht. Er hat solange seine Berechtigung wie es Frauenhäuser und Diskussionen über Frauenquoten gibt. Es sollte sich nur endlich eine Definintion herausbilden die der Realität gerecht wird. So ein Schwachsinn wie etwa daß die männliche Sexualität die Unterdrückung der Frau beinhaltet, oder Männer automatisch einfach die Frau beherrschen wollen, sollte sich aus diesem Zusammenhang langsam verabschieden. Es hat nichts mit Feminismus zu tun, den Frauen vorschreiben zu wollen was sie zu empfinden haben, wie sie zu leben haben oder wie sie ihre Partner sehen sollen. Das sind zuviele Kämpfe an verschiedenen Fronten. Wenn die gesellschaftlichen Fakten so aussehen, daß niemand mehr darüber diskutieren muß, ob die Entlohnung für Frauen niedriger sein kann und daß Frauen mit Kindern genauso ihre Berufstätigkeit weiter führen können, ist dem Feminismus genug getan. Alles andere ist Bevormundung und führt nur dazu daß Frauen zwei Herren müssen. Der angeblichen Emanzipation und der eigenen Verwirklichung.
Die gesellschaftlichen Bedingungen müssen für beide Geschlechter wirklich gleich sein. Das braucht noch einige Zeit. Aber dazu müssen die Frauen auch selbst etwas tun, und sich nicht auf andere Frauen verlassen, die das Heil im Feminismus versprechen.
Es fällt auf, es äußern sich so gut wie immer Frauen zum Thema Feminismus, welche im Alltag wohl kaum Probleme damit haben, denn sie leben von dem Thema.

Angeblich soll der Prozess um Kachelmann noch bis ins nächste Jahr dauern. Auch wenn ich bis jetzt mit einen gewissen Desinteresse diese Nachrichten rum diesen Vergewaltigungsprozeß wahrgenommen habe, wundert mich so eine Meldung schon. Wem soll dieses ganze Theater dienen? Wem hält die Justiz da eigentlich den Steigbügel? Ist jeder Prozess um Gewalt gegen Frauen so langwierig oder nur solche bei denen Fernsehmoderatoren beteiligt sind? In meinen Augen wird hier auf Kosten von Frauen ein gewaltiger Medienzirkus inszeniert, welcher weder dem Opfer noch dem Angeklagten dient. Das Opfer welches beharrlich bei ihren, ob nun für wen auch immer glaubwürdig oder nicht erscheinenden, Aussagen bleibt, hat weniger von dem ganzen Verfahren. Ist es zu Ende, mit welchem Ausgang auch immer, Kachelmann wird genug mit seiner Geschichte verdienen. Der Frau, wird er nun mangels Beweisen, oder aus anderen Gründen, freigesprochen, bleibt immer noch ein fader Beigeschmack. Hat sie vielleicht doch gelogen? Oder doch Kachelmann? Man kann es drehen und wenden wie man will. Letztendlich, wird der Moderator nicht verurteilt, wird das ein mentaler Rückschlag für Frauen die jemals einer Vergewaltigung zum Opfer gefallen sind.
Ob das wirklich im öffentlichen Interesse liegt?

[Update 30.11.2010]
Kachelmanns Anwalt hat das Handtuch geworfen. Warum tut ein Anwalt sowas? Ahnung hat niemand, er hat nichts dazu gesagt. Aber irgendwo erinnert mich dieser Prozess nun an eine Liveshow. Der Auftritt findet zwar nur nach Gerichtstermin statt und die Sendezeit ist kürzer als im Wetterbericht, aber mit echter ernster Wahrheitsfindung hat das in meinen Augen nichts mehr zu tun. Also nehme ich diesen Prozess als das was es wohl sein soll, Entertainment. Dieser Moderator schafft es doch tatsächlich aus einer ernsten Angelegenheit eine Showtime zu produzieren. Es ist am Gericht das zu unterbinden, denn mit diesem Eindruck wird Gewalt in Beziehungen verharmlost.

Die aktuelle Diskussion um ein Bildungspaket für Arme macht traurig. Dachte ich doch immer es sei egal ob arm oder reich, in Deutschland hat jeder die gleichen Chancen auf Bildung und Ausbildung. Das dieses wohl nicht so ist, ist ja zumindest in die Köpfe der Konservativen gedrungen. Aber das scheint wohl auch alles zu sein. Was soll das Gesabbel von Bildungspaket? Die Schulen und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche haben so gestaltet zu sein, daß jeder seine Chance bekommt. Wäre dieses so, brauchte man keine Diskussion um Bildungspakete oder besondere Armenausweise um Vereine und andere soziale Maßnahmen zu finanzieren. Was ist aus der Intention gleiche Chancen für alle geworden? Neben den Nachrichten über die Gewinne der Stromkonzerne machen sich gesonderte Armenbildungspakete wirklich alles andere als gut. Diese Konzerne können ihre Gewinne einfahren weil die Armen ihre überhöhten Preise zahlen müssen und so noch weniger Geld für Bildung haben. Diese Umstände gebühren doch wohl eher einem Schwellenland der 3. Welt als einer sozialen Marktwirtschaft. Was haben hier für politische Intentionen Einzug gehalten?

Nun hat diese Regierung es doch wieder geschafft ihre Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Bei den Zahlen die in diesem Zusammenhang genannt wurden, fällt mir eines auf. Es geht um 6,4 Millionen Hilfeempfänger, Arbeitslos sind aber so um die 3,5 Millionen Menschen. Sind der Rest etwa Leute die nicht genug Rente bekommen oder für einen Hungerlohn arbeiten, der unter dem Hungersatz liegt? Also geht es dabei auch um Leute die ihr ganzes Leben geschuftet haben, bis zur Invalidität gearbeitet haben,die in unterbezahlten Jobs ihr Leben fristen müssen oder Frauen und Männer die keine Arbeit bekommen eben weil sie Kinder haben.
Nun darf der Rentner sich kein Glas Rotwein mehr gönnen oder seine Abendzigarre rauchen, die Regierung will das er gesund lebt. Abgesehen davon, daß auch der bisherige Satz das zwar vorgesehen hat, aber es sich sowieso nicht wirklich jemand leisten konnte.
Das extra für Arme ein Bildungspaket aufgelegt werden muß, sagt ja eigentlich schon genug. Und die Zahlen welche Kinder aus welchen Schichten den höheren Bildungsweg einschlagen können, auch.
Das Bildungspaket hat in der Sparte Sozial- und Arbeitslosengeld nichts verloren. Schulbildung hat für alle da zu sein und nicht etwa die Intention “Ach, für die Armen tun wir ja auch was”. Als ob das deutsche Bildungssystem bisher so gut war, daß alle gleiche Chancen hätten, oder gehabt hätten. Daran wird ein Butterbrot extra für die Armen nichts ändern.

Abzocke in Kontaktmaerkten geschieht nicht nur durch überteuerte Angebote diverser Webseiten, es geschieht auch durch organisierte Cliquen, wie die, eigentlich seit Jahren bekannte, Nigeria Connection. Da werden Frauen kontaktiert, umgarnt und hofiert bis eine Bindung enstanden ist. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat dann der vermeintliche Traumpartner Pech im Leben. Man klaut ihm die Kreditkarte, man raubt ihn aus, er verliert Geld bei einer Börsentransaktion und noch viele andere Dinge die einem “reichen Mann” so passieren können. Die so kontaktierten Frauen werden dann angebettelt ihnen zu “helfen”, und überweisen teilweise sehr viel Geld. Da die betreffenden Frauen meist nicht die einzigen Kontakte sind, die so “gepflegt” werden, kann es sein, daß der Scheinpartner gleich von mehreren Frauen Geld angewiesen bekommt. Und, glaubt man den Berichten in den Nachrichten, es handelt sich teilweise um tausende bis millionen Euros.

Es hat sich inzwischen eine Selbsthilfegruppe der Opfer gegründet. Leider habe ich da noch keine weiteren Informationen. Reiche diese aber nach, oder eine der Leserinnen schreibt ihre Webadresse.

Das Geschäft mit der Liebe hat einige Fratzen, seien Sie auf der Hut.

Die dritte Dame hat Probleme, sie sei sabotiert worden. Diese Nachricht erschien heute auf de.lifestyle.yahoo.com. Huch, das ist aber schlimm. Mein erster Impuls “Hätte sie was vernünftiges gelernt”. Aber so einfach ist es wohl nicht. Dieses ganze Getöse um die Misswahlen und Wettbewerbssendungen öden mich an. Wie sie auch alle heißen, Next Top Modell, Deutschland sucht den Superstar oder Miss Heidekraut oder sonstwie. Wozu eigentlich? Die Mode- und Werbebranche braucht Futter zum vermarkten für ihre Produkte. So ganz nebenbei werden noch ein paar Schönheitsideale auserkoren, dafür müssen wieder neue Produktlinien geschaffen werden, damit die (sorry) dummen Hühner über den Laufsteg oder in einen Werbefilm auftreten dürfen und die Konsumentinnen natürlich voll überzeugt sind daß sie schöner sind, wenn sie diese erfundenen Ideale erfüllen und die passenden neuen Produkte mal gleich kaufen. Lange Wimpern sind schliesslich der Hit, und sicherlich wichtiger als eine vernünftige Berufsausbildung. Als Star lebt sichs doch scheinbar gut. Ironie on – Fein, daß es noch Ideale gibt. Ironie – off

Ach Frau Merkel, es ist wohl immer noch Sommerpause. Was beim Spargelstechen nicht geklappt hat, soll nun im Pflegebereich stattfinden. Natürlich kann man dort Pflegekräfte rekrutieren, warum auch nicht. Aber dann tut es auch! Und zwar mit einer anständigen Ausbildung und beruflichen Chancen wie in anderen Berufen auch. Nirgends gibt es soviele Berufsaussteiger wie im Pflegebereich. Die Verweildauer liegt immer noch im Schnitt zwischen 3, 5 und 7 Jahren. Dann sind die ausgebildeten Leute raus, ausgebrannt, körperlich fertig, emotional verbraucht. Macht ja nichts, lassen wir das ganze ausgebildete Potential doch liegen und holen die Arbeitslosen, schliesslich ist “Hinternwischen” ja wohl nicht so schwer und jedermanns Sache. Geht bei Säuglingen ja auch.
Politiker zu sein muß auch ein schöner Beruf sein. Da kann man schon mal im Vorfeld jammern damit die Pflegesatzverhandlungen nicht so krass ausfallen.Dafür nimmt man auch in Kauf die Berufsfelder im Gesundheitswesen mal wieder ein wenig abzuwerten. Die alte Mär, pflegen kann schliesslich jeder und wer zu was nutze sein will, soll gefälligst bei der Alterspyramide helfen. Schliesslich hat die Politik versäumt ein ordentliches Gesundheitssystem mit Perspektiven zu schaffen. Da kann die Manövrier-Masse Arbeitsloser schon mal einspringen. Geht das auch bei Politikern?
Jeder der arbeitslos ist oder sonstige Sozialleistungen erhält sollte verpflichtet werden ehrenamtlich in der Kommunal, Landes und Bundespolitik zu arbeiten. Dann sind auch alle von der Strasse und “zu was nutze”.