Letztes Jahr wurde weniger für gemeinnützige Organisationen gespendet. Insgesamt 65 Millionen Euro weniger als im Jahr davor, veröffentlichte der deutsche Spendenrat. Dieses sei auf die allgemeine Krise einerseits und auf den Verzicht von Spendenbriefen zurück zu führen. Diese Spendenbriefe werden von den Organisationen versendet um auf die Spendenmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Einige Organisationen haben das Versenden dieser Briefe eingeschränkt, um mehr Geld für die Leistungen an Bedüftige zu haben.
Da müsste man eigentlich verifizieren, denke ich. Gibt es heute doch mehr Möglichkeiten als durch Briefe an Spenden zu kommen. Dass die Kirche weniger “abbekommen” hat, wundert mich persönlich nicht. Wer will schon Missbrauch und Dekadenz unterstützen. Da erscheint eine Spende direkt an ein Hospitz oder andere kirchliche Einrichtungen wohl angebrachter.
Insgesamt betrachtet ist mein Vertrauen in die Hilfsorganisationen zumindest nicht gestiegen. Denkt man zum Beispiel an Vereinigungen denen die “Spendenfähigkeit” durch den deutschen Spendenrat aberkannt worden ist, diese aber immer noch öffentliich agieren als wären sie der Heilsbringer. Wie z. B. die “deutsche Kinderhilfe”.
Wohlklingende Namen sind oft doch nur Schall und Rauch.

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